Samstag, 4. Juni 2011

Ohnmächtig von Nina Malkin


Einen ganz großen Dank möchte ich zuerst an den Rowohlt-Verlag senden, der mir dieses Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt hat. Es ist dort am 1. April erschienen, und mit 416 Seiten ist es ein schöner, aber etwas ausschweifender Roman für „Junge Erwachsene“.
Candice, die von allen nur Dice gerufen wird, ist in das ruhigste Örtchen ihres Lebens verbannt worden, Swoon, eine Kleinstadt mit noblen Familien, mit den liebsten Kindern, wo wirklich nie etwas Obszönes passiert. Ihre Eltern persönlich haben sie dorthin verfrachtet, aus ihren spektakulären Leben in New York, nun zu ihrer Tante und ihrer Nichte und Neffe in diesen ach so beschaulichen Ort. Einen Grund hatten ihre Eltern aber, denn Dice ist kein normales Mädchen, sie hat Visionen von Dingen, die anderen Angst machen. Ihre Eltern und die Ärzte stempeln es als epileptische Anfälle ab, aber trotzdem wissen sie es besser. Nun steckt sie bei ihrer Tante und ihrer Cousine Penelope, kurz Pen, fest und hofft, das Beste daraus zu machen, denn ihre Eltern sind nur an den Wochenenden da. Dices Mutter schreibt für eine große Klatschzeitung, ihr Vater ist Schauspieler. Und dazu leidet er noch unter allen möglichen Arten von Heuschnupfen, was sich also besonders auf das Landleben in Swoon auswirkt. Pen ist Dices beste Freundin geworden und macht wirklich alles mit, bis Pen eines Tages von einer alten Esche stürzt und anscheinend für eine paar Sekunden Tod ist. Dice hat zu diesem Zeitpunkt eine Vision von einem gutaussehenden jungen Mann, der eben an dieser Esche Hingerichtet wurde und dessen Seele sich nun im Körper von Pen befindet. Dice ist hin und her gerissen von den Ereignissen, einerseits scheint es die alte Pen zu sein, aber andererseits geht eine Veränderung in Pen vor.

Seit diese Veränderungen auch den anderen Personen auffallen, die Pen Nahe stehen, kann Dice nicht länger weg sehen, denn nicht nur der gute Ruf von Pen ist in Gefahr, sondern auch das Leben aller in der Kleinstadt.
Dice entschließt sich gegen alle Bauchgefühle für einen Exorzismus und stellt fest, dass in dem Körper von Pen der gutaussehende und sehr anziehende Sinclair Youngblood Powers gesteckt hat. Doch nun, da Sinclair, der von allen nur noch Sin genannt wird, befreit ist, kann er selbst Rache ausüben und somit hat Dice einen größeren Gegner vor sich, der nicht aufzuhalten ist.

Dieses Buch als Buch für „Junge Erwachsene“ zu deklarieren könnte Folgen haben, denn eigentlich ist es ein Para-Roman, mit ein wenig Liebe, viel Sex unter Jugendlichen und Drogen. Also sollte dieses Buch meiner Meinung nach unbedingt ab 16 Jahre verwandt werden! Ich hätte nie gedacht, nachdem die Story so gut angefangen hatte, dass es in der Art in der Mitte des Buches weitergehen wird: Menschen fallen übereinander her wie Tiere, auch Homosexualität und Vergewaltigung wird am Rande erwähnt, was nun in der heutigen Zeit kein Tabu ist, aber die komplette Buchbeschreibung bringt ein anderes Licht auf das Buch, als der Inhalt her gibt.

Was ich aber zum Positiven zählen muss, ist der gesamte Schreibstil der Autorin, die laut Info im Buch ihren Lebensalltag mit der New York Times und er Cosmopolitan bestreitet und so von Hause aus mit Worten jonglieren kann. Durch diese gut gewählten Worte bekommt Dice eine tolle Ausstrahlung über die Buchseiten hinaus und man kann sie richtig lieb gewinnen.
Doch was mich sehr gestört hat, ist, dass wenn Dice Visionen bekommt, man – genau wie sie selbst – nicht darauf vorbereitet wird, sondern einfach mitten in diesen Visionen landet und erst einmal verwirrt ist über die plötzlichen Gegebenheiten.

Man wird auch von dem Klapptext auf eine vollkommen falsche Fährte geschickt, denn ich dachte es ist eine banale Liebesgeschichte. Gut, Sin ist ein Geist und nimmt dann die Gestalt eines jungen Mannes in Fleisch und Blut an, aber dass die gesamte Situation in Dices Leben dann mit seinem Erscheinen derart ausufert, kann keiner voraussehen.

Sehr gelungen dagegen finde ich den Schluss des Buches. Er bringt noch einmal alle Emotionen rüber, die sich bei Dice angebahnt hatten, und runden teilweise das Ganze ein wenig ab. Wer von euch also ein Buch lesen möchte, welches anders ist und nicht dem Normalen entspricht, der ist mit „Ohnmächtig“ gut bedient.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Beastly von Alex Flinn

Bald ist es soweit und eine weitere Buchverfilmung kommt in die Kinos. Seit Oktober 2010 kann man „Beastly“ im Bastei Lübbe Verlag als gebundene Ausgabe erstehen. Auf märchenhaften 336 Seiten wird der Leser in die neuzeitliche Geschichte von „Die Schöne und das Biest“ entführt.
 
Kyle Kingsbury hat alles, was sich ein attraktiver 16-jähriger Junge wünschen kann. Einen Vater mit Geld, die angesehensten Freunde der ganzen Schule, und er ist der Typ nach dem alle Mädchen sich sehnen. Jedoch sind ihm Herzlichkeit und Mitgefühl völlig fremd. Gefühlskalt geht er durch die Welt, beleidigt und verletzt Menschen seelisch wo er kann.

Doch eines Tages sitzt die neue Schülerin Kendra mit im Unterricht und Kyle wird auf sie aufmerksam. Er macht sich sogar den Spaß, sie zum Schulball einzuladen, obwohl er bereits mit dem beliebtesten Mädchen verabredet ist. Kendra hat er nur zum Spaß eingeladen. Er will sie vor der gesamten Schule bloßstellen.
Doch Kendra entpuppt sich nicht als das schüchterne, hässliche Mädchen, sondern als Hexe wie sie sonst nur in Märchen vorkommen. Sie belegt Kyle mit einem Fluch. Er hat 2 Jahre lang die Möglichkeit seine wahre Liebe zu finden. Das Mädchen soll ihn in der Form lieben wie die Hexe ihn verwandeln wird. Kendra verwandelt Kyle noch an diesem Abend in eine behaarte Bestie. Kyles Vater versucht jeden Arzt um Rat zu fragen, um ihn von dieser „Krankheit“ zu heilen. Aber es ist Hoffnungslos. Er kauft für seinem Sohn einen Hausangestellten sowie einen blinden Privatlehrer und eine Villa und schiebt sie nach Brooklyn ab. Somit ist er seinen eigenen Sohn los und kann ihn vor den Augen der Welt wegsperren. Kyle ist die erste Zeit sehr ungehalten, doch lernt er mit der Zeit mit seinem Schicksal umzugehen. Er beginnt sich Wissen über Anbau und Pflege von Rosen anzueignen und züchtet diese. Bis eines Nachts sich sein Schicksal in eine andere Richtung lenkt und er anfängt sein wahres ICH zu zeigen.

Durch die Werbung zu dem Kinofilm „Beastly“ bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Fast jeder kennt die Geschichte von „Die Schöne und das Biest“ und bestimmt hat jeder dann auch mit dem Biest mitgefiebert. Auch hier ist das so, denn genau wie der Märchenklassiker, ist auch dieses Buch aufgebaut. Sehr schön kommt am Anfang die Arroganz von Kyle rüber, und da alles in der Ich-Form geschrieben ist, finde ich, dass man sich gleich gut in Kyles Welt rein findet. Denn eigentlich ist er der angesagteste Typ auf seiner Schule, aber sobald er auf seinen Vater trifft, hat man den Eindruck er möchte einfach nur Papas kleiner Junge sein und dessen Aufmerksamkeit bekommen. Da seine Mutter ihn und schon in jungen Jahren verlassen hat, muss er nun mit seinen Vater in einem großen Haus leben. Doch als Kendra ihn verzaubert, merkt man förmlich wie sein eigener Vater von ihm praktisch angewidert ist. Die Verbannung in dieses riesige Haus ist ein schwerer Schlag für Kyle. Er erpresst seinen Vater, indem er ihm droht zu einem TV-Sender zu gehen und sich als Attraktion anzupreisen, wenn er nicht einen Privatlehrer bekommt. Diese Erpressung sitzt, und ein paar Tage später steht ein blinder Privatlehrer vor Kyles Tür.

Man merkt, dass Kyles Leben einen neuen Sinn bekommt, aber er zweifelt trotzdem, dass er je ein Mädchen finden wird, welches ihn von diesem Fluch befreien kann. Jedoch eines schönen Tages bekommt er die Chance, wie im Märchen, einem Mädchen zu zeigen, dass nicht alles, was nach außen hin hässlich ist, auch eine schwarze Seele hat. Mich hat das Buch sehr in seinen Bann gezogen und natürlich werde ich mir den Film auch ansehen, schon allein, um ihn mit dem Buch vergleichen zu können.

Montag, 30. Mai 2011

Die Eiswolf-Saga - Brudermord von Holger Weinbach

Mein Dank gebührt zu aller erst dem Autor Holger Weinbach und auch dem ACABUS-Verlag persönlich, die uns dieses Rezensionsexemplar freundlich zur Verfügung gestellt haben. Der 1. Teil der „Eiswolf-Saga“ erschien bereits im Februar 2010, und mit seinen 300 Seiten ist es eine historische Geschichte, mit einigen Einblicken hinter Klostermauern.
Die Geschichte beginnt im Jahre 949 nach Christi Geburt – das Reich gehört zu den ostfränkischen Besitztümern dieser Zeit – in einer ärmlichen Hütte in einer Gewitternacht. In dieser Hütte kommt unter schlimmsten Wehen Freya nieder, und nur mithilfe einer wilden Frau kann diese ihr einziges Mädchen Svea zur Welt bringen. Doch ihr Glück ist von kurzer Dauer, denn sie stirbt noch in dieser Nacht und muss das Leben dieses Kindes ihrem kaltherzigen Mann überlassen.

Im Jahre 956 kommt es auf der Greifburg, welche der Sitz des dortigen Grafen und seiner Frau ist, zu einem Überfall, welcher angeblich von den Wölfen des Nordens verübt wurde. Dabei kommen beide Edelleute zu Tode und nur der Aufopferung der Gräfin ist es zu verdanken, dass ihr Sohn Roger der Burg heil entkommen konnte. Doch niemand weiß wohin sein Weg in geführt hatte. Roger war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal sieben Jahre alt und landete genau vor den Mauern des Benediktinerordens, welcher nicht weit von der Greifburg entfernt lag. Der Abt dieses Ordnens nahm sich seiner an, und Roger bekam den neuen Namen Faolàn und somit eine neue Identität, denn selbst er wusste nicht, wer er war und woher er kam. Einzig die Kette um seinen Hals hatte dem Abt den Hinweis gegeben, denn der Knabe hatte den Siegelring des Grafen an seiner Kette, und dieser Ring wies ihn als alleinigen Erben der Burg aus. Doch nicht nur der Abt und sein Kumpane Ivo, welcher der Kellermeister des Klosters war, hatten eine Ahnung von Faolàns Abstammung, auch der Prior des Klosters brachte seinen Verdacht der Identität des Jungen dem neuen Verwalter der Burg nahe.

Denn die Greifburg wurde von keinem Geringeren als dem Bruder des alten Grafen geführt, doch keiner ahnte welches Seelenvergehen er mit diesem Posten auf sich nahm. Somit war der Abt gezwungen Faolàn zu beschützen, aber dieser hatte viele Feinde, doch einzig das Mädchen Svea wird ihm zum Verhängnis…

Ein schöne historische Geschichte erblickt durch den Autor Holger Weinbach das Licht der Welt. Und auch wenn mir ein wenig geschichtliche Daten in dieser Erzählung fehlen und es einige Ausschweifungen gibt, so ist es doch leicht zu lesen und sehr bildhaft dargestellt. Leider kommt die Geschichte des Hauptmannes des Grafen zu kurz, welche zwar zum Schluss noch einmal angerissen wird, aber da die Geschichte fortgeführt wird, lässt mich das noch hoffen. Was ich sehr gut gelungen finde, ist die Erklärungen des Tagesablaufs in einem Kloster in der damaligen Zeit, und auch die Ansichten, die die Mönche zu allem weltlichen zeigten, und zum großen Teil noch zeigen, wird sehr gut in die Geschichte verwoben.


Auch die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten und das offene Ende im Buch macht Lust darauf, den zweiten Teil "IRRWEGE", ebenfalls zu lesen und zu genießen.

Samstag, 28. Mai 2011

Nora Marquardt und die Wege des Schicksals von Nina Nübel

Einen besonderen Dank möchte ich, mit dieser Rezension, an den winterwork-Verlag senden, der mir freundlicherweise das Buch zur Verfügung gestellt hat. Auf dem Cover wird das Buch als „Fantastischer Roman“ beschrieben, und diesen Worten kann ich nur beipflichten. Auf 466 Seiten voller Spannung und Rätsel, taucht der Leser in Noras zauberhafte Welt ein.
Nora ist traurig, jetzt hat sie endlich ihre große Liebe Steven gefunden und schon muss sie ihn wieder gehen lassen. Und alles nur für ein Hexenpraktikum in Peking. Jade, die Schwester von Steven, ist nun ihr einziger Halt im Alltag, und bis auf die wenigen Minuten, die sie am Telefon mit Steven täglich verbringen kann, hat sie keinerlei andere Gedanken mehr. Dann endlich ist der Tag des Schulausfluges gekommen, doch Nora ist traurig. Eine ganze Woche darf sie nicht mit Steven telefonieren und hat nur noch einen Anruf bis zum Ausflug vor sich. Zu Hause bei Stevens und Jades Eltern will sie darauf warten, doch es kommt alles anders. Steven steht auf einmal vor ihr, und erklärt ihr, dass er sich zu ihr teleportiert hat und möchte, dass sie sich gemeinsam irgendwohin teleportieren. Doch Nora hat Angst, dass ihnen etwas passiert, und will lieber die Zeit nutzen, die sie noch bis zu ihrem Ausflug haben. Steven fängt an sie zu ärgern und sagt, dass er sich dann eben zu seiner Ex-Freundin Rose teleportiert, und schon ist er verschwunden. 

Das Einzige, was von ihm zurück kommt, ist der Teleporter mit einer Nachricht, dass er bei Rose bleibt und Nora nie wieder sehen möchte. Nora ist am Boden zerstört, eben hat er ihr noch gesagt, dass er sie liebt, und nun so etwas. Sie versucht selbst sich zu Rose teleportieren zu lassen, doch es funktioniert nicht, und Roses Stimme flüstert ihr zu, dass sie Steven nie wieder zurück bekommen wird. Eine spannende Reise beginnt für Nora, die mit einer großen Überraschung beginnt und endet.

Allein schon der Klapptext macht neugierig auf den Inhalt des Buches und man wird nicht enttäuscht. Ich habe förmlich mit gefiebert in dem Kampf um die Liebe von Nora, und auch die ganzen Rätsel, die ihr aufgegeben wurden, waren sehr spannend gestaltet. Das Buch ist so gut strukturiert und die Geschichte komplett erklärt, dass man, selbst wenn man, so wie ich, den ersten Teil des Buches „Nora Marquardt und das schwarze Einhorn“ nicht gelesen hat, trotzdem in ihrer Welt zurecht kommt und der Story folgen kann. Auch Geister, das schwarze Einhorn und andere Fabelwesen trifft man zusammen mit Nora, und der Kampf „Gut gegen Böse“ kommt in der Geschichte nie zu kurz. Alle Erklärungen der Autorin Nina Nübel sind bildhaft und relativ kurz gehalten, so dass der berühmte „Kaugummieffekt“ nie auftritt und man immer weiterlesen muss.

Die Covergestaltung finde ich auch sehr gut gelungen, das Gesicht mit den roten Augen trifft die Story sehr gut und wirkt nicht fehl am Platze. „Nora Marquardt und die Wege des Schicksals“ ist sehr gefühlvoll, spannend, rätselhaft und verhext, so dass alle Leser, die nach einem guten Buch suchen, ein „fantastisches“ Buch in diesem finden werden. Auch kann ich euch die Internetseite von Nora Marquardt ans Herz legen, in der ihr noch viel Informationen finden werdet.


Und auch das erste Buch „Nora Marquardt und das schwarze Einhorn“ wird dort toll vorgestellt.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Dark Moon von Claire Knightley

Anfang dieses Jahres kam ein Buch auf dem Markt, das viele Buchfreunde spaltet.
Manche Leser sind wie verzaubert von dem Buch und andere finden in ihm keine Erfüllung. Die Rede ist von „Dark Moon“, ein Buch welches mit seinem toll gestalteten Cover viele in seinem Bann zieht, und auch der Klapptext verspricht mystisches.
Auf dahinfließenden 345 Seiten wird man die Welt von Lydia entführt und gemeinsam versucht der Leser das Rätsel um viele neue Eindrücke in deren Leben zu entschlüsseln.

Lydia ist ein glückliches Mädchen, sie hat einen Freund, der der best aussehenste Junge an ihrer Schule ist und sie hat eine, sie liebende Familie. Doch als der Vater von ihrem Freund Mark Bankrott geht, wird nicht nur dessen Leben aus dem Fugen gehoben, sondern auch Lydia muss ihres vom Grund auf neu ordnen. Lydias Blut geht auf einen großen Ureinwohnerstamm zurück, der schon vor Anbeginn der Besiedlung von dem jetzigen Vancouver existiert. Ihre Großmutter versucht ihr viele Dinge ihrer Ahnen bei zu bringen, aber ihre Mutter möchte sie davor beschützen, doch was es ist konnte Lydia bisher noch nicht herausfinden.

Nachdem Mark und seine Familie nun in einer kleinen Wohnung leben und das Haus verkaufen mussten, sind Mark und Lydia damit beschäftig ein wenig Ordnung für den neuen Besitzer zu schaffen. Eine gewisse Emilia Frazetta möchte ihre letzten Jahre in diesem Haus verbringen und bittet die beiden ihr ein wenig Gesellschaft zu leisten. Lydia ist dieser Frau ein wenig suspekt, denn obwohl sie schon ein vorangeschrittenes Alter hat, sieht sie 20 Jahre jünger aus als angegeben. Sie verwirft jedoch schnell ihre Bedenken.


Nur Mark kann die Frau nicht leiden, doch Lydia schiebt es auf eine Art Eifersucht, wegen seines Elternhauses und entschuldigt sich für sein Benehmen Emilias gegenüber. Als sie zu einem Dinner bei Emilia eingeladen wird, freud sich Lydia auf den Abend mit der neugewonnenen Freundin. Leider nimmt der Abend schon an der Haustür ein jähes Ende, denn Emilia liegt, nur noch mit wenig Herzgeräuschen, in ihrem Wohnzimmer. Lydia ist außer sich, doch noch während sie einen Notruf absetzt stirbt Emilia in ihren Armen.
Zusammen mit ihrer Mutter durchsucht sie das Haus nach Hinweisen, zu einer noch existierenden Verwandtschaft Emilias. Bei ihrer Suche finden sie nur gefälschte Ausweise und Urkunden. Emilia scheint vor irgendwem oder irgendetwas auf der Flucht gewesen zu sein. Als Lydia dann auch noch mitten im Wald einen halb verbrannten Mann findet, der sich als Jack Valentine vorstellt, und bei ihr im dunklen Keller innerhalb von ein paar Stunden wieder gesund wird, zweifelt sie an ihrem bisherigen Weltbild. Doch Jack braucht ihre Hilfe und Lydia fühlt sich immer mehr zu diesem seltsamen Mann hingezogen.

Auf das Buch bin ich vor allem durch das, für mich, ansprechende Cover aufmerksam geworden. Der schwarze Einband mit silbernen, ineinander wachsenden Rosen und der gut sichtbare Blutfleck, macht das Cover zu einem richtigen Hingucker und schon wird der Klapptext zweitrangig. Aber auch der Klapptext sagt einerseits sehr wenig aus, aber andererseits macht er einen sehr Neugierig auf den Inhalt des Buches. Als ich dann mit dem Lesen begann konnte ich nicht aufhören, denn der Schreibstil ist sehr flüssig und geht leicht zu lesen und auch die Spannungen im Buch sind sehr gut platziert, so dass das Buch eigentlich nie langweilig wird.

Ich finde auch Lydia als Protagonistin ist sehr fesselnd und man ist mit ihr in den Situationen sehr hin und her gerissen und man kann sich auch gut in die Gefühle zu Mark mit hinein versetzten. Was mich ein wenig gestört hat, sind die plötzlich auftretenden Gefühle zu Jack. Wahrscheinlich weil sie für Lydia genauso überrollenden erscheinen, wie für den Leser. Ich finde auch ein paar Parallelen zu Stephenie Meyers Bis(s)-Reihe, da es nicht nur in der gleichen Gegend wie bei Bella und Edward spielt, sondern auch ein paar Gegebenheiten in der Geschichte von Lydia weisen ein paar Parallelen auf, die ich hier nicht verraten will, weil sonst die Spannung am Buch genommen wird. Aber das ganze tut dem Buch keinen Abbruch, man muss einfach an dieses Buch rangehen, als hätte man die von der Bis(s)-Reihe nicht gelesen, dann erscheint die Welt von Lydia, Mark und Jack in einem anderen Licht und man kann die Geschichte in vollen Zügen genießen.


Wir haben auch herausgefunden, dass bereits am 1. September der zweite Band „Dark Heart“ erscheinen wird. Ich lege allen ans Herz, die schon lange um das Buch herum schleichen, es sich zu kaufen.

Dienstag, 24. Mai 2011

Gewinnspielauflösung

Heute ist es soweit, hiermit geben wir die 3 Gewinner unseres Gewinnspiels bekannt. Alle 3 Gewinner haben wir, wie angekündigt, mit Hilfe eines Zufallsgenerators ermittelt. Gleichzeitig geben wir das Interview bekannnt, da die Autorin Jutta Wilke all eure Fragen beantwortet hat. Wir danken euch für die zahlreiche Teilnahme am Gewinnspiel.

Jutta Wilke sagte:
Ich bin total überwältigt von so vielen und vor allem auch spannenden Fragen. Vielen Dank dafür! Ich will wirklich versuchen, sie alle zu beantworten, wobei ich zwei, drei sehr ähnliche Fragen einfach zusammengefasst habe.
Um das Interview lesen zu können, klickt einfach auf das Bild.

Und Gewonnen haben: Christin995, Asaviel  und regenbogenschmetterling

Herzlichen Glückwunsch liebe Gewinner, ich hoffe ihr habt viel Freude an eurem Buch. Bitte meldet euch per E-Mail und sendet mir eure private Adresse zu. (news-buecherfans(at)t-online.de)

Ich bedanke mich recht herzlich bei der Autorin Jutta Wilke für die Bereitstellung der Gewinne und für die Beantwortung aller Fragen.