Freitag, 8. März 2013

Site of the Month gesucht

Es ist soweit: Wir wollen die „Site of the Month“ starten.


Jeden Monat stellen wir 5 Seiten bzw. Blogs vor, die sich bei uns beworben haben. Unsere Mitglieder, alle Leser und eure Fans können dann innerhalb einer Woche abstimmen, wer unsere „Site of the Month“ wird. Der Sieger wird dann einen Monat lang mit Bild des Blogs/der Site auf unserer Startseite verlinkt.

Na, wäre das was für euch? Dann bewerbt euch gleich bei uns für die „Site oft he Month“, mit euren Link und eurem 100 x 35 großen Button.

Das ganze schickt ihr mit dem Betreff: „Site of the Month“ an news-buecherfans@t-online.de

100 x 35

Wir freuen uns auf euch!


Site of the Month
Seite 1
Seite 2
Seite 3
Seite 4
Seite 5
Ergebnisse

Montag, 4. März 2013

Cassia & Ky - Die Ankunft von Ally Condie


Vor einigen Tagen konnte ich bei meinem Buchhändler ein lang ersehntes Buch aus dem Regale nehmen und kaufen. „Die Ankunft“ von Ally Condie, erschienen im Fischerverlag, führt uns wieder in die Welt von Cassia & Ky. Endlich können wir uns auf 593 Seiten erneut verzaubern lassen und unsere Sehnsucht nach wahrer Liebe stillen.
Es könnte alles so schön sein. Als Cassia und Ky sich in den Canyons wieder gefunden haben, schien die Welt um sie herum nicht mehr zu existieren. Alles, was sie am Leben gehalten hatte, war der Gedanke an einander. Doch leider mussten sie sich zum Wohle aller wieder trennen. Es geht um das höhere Wohl und das Ziel die Gesellschaft endgültig zu stürzen. Und so muss Cassia sich wieder in die Gesellschaft eingliedern ohne aufzufallen, denn die Zeit ist gekommen. Neben den alltäglichen Aufgaben, die das Sortierer-Leben so mit sich bringt, hält der Gedanke an Ky und auch an Xander sie aufrecht. Nachdem sie einige ihrer geliebten Gedichte aus den Canyons für Nachrichten an Ky eingetauscht hat, glaubt sie, es wäre sicherer sie zu verstecken. Und was ist sicherer als ein See, an den sich keiner hin traut, weil das Gerücht umgeht, er sei vergiftet? Leider vertraut Cassia den falschen Leuten und als sie abermals zu dem See aufbricht, sind die Gedichte verschwunden. Getrieben von der Sehnsucht wird Cassia zu einer Händlerin der Archivistin. Eines Abends sucht eine Fremde sie auf, die grüne Tabletten von Cassia will, da ihr Kind von Albträumen geplagt nicht mehr schlafen kann. Doch Cassia weigert sich diese Tabletten zu besorgen und gibt der Fremden stattdessen ein selbstverfasstes Gedicht. Diese Großzügigkeit hätte in solch schweren Zeiten niemand mehr erwartet und so kommt es, dass wenige Zeit später, Cassia einen selbst gebastelten Vogel bekommt. Und so kommt sie auf die Idee, dass jeder darauf Zugriff haben sollte und viel mehr Menschen die Möglichkeit haben sollten, ihre eigenen verfassten Gedichte, Lieder oder ihr selbst Gebasteltes für andere zugänglich zu machen. Kurz darauf eröffnet sie eine kleine Galerie für alle, die etwas zu präsentieren haben. 

Doch ehe sie ihren Einfall und die anderen Werke richtig genießen kann, passiert etwas, womit Cassia kaum so schnell gerechnet hat: Die Erhebung wird aktiv und meldet sich aus dem Untergrund. Über die Terminals spricht der Steuermann von einer Seuche, die in der Bevölkerung umgeht, und nur die Erhebung hätte das Heilmittel. Doch was zu dem Zeitpunkt keiner ahnt, die Seuche ist schlimmer als alle gedacht haben. Denn die Krankheit hat einen Mutanten hervorgebracht und auch Ky ist davon betroffen. Das herkömmliche Heilmittel scheint nutzlos und keiner weiß wie lange es dauert bis ein neues entwickelt wird. Was geschieht mit einer Zivilisation und Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben? Und werden Ky und Cassia endlich in Frieden zusammen leben, in einer Welt, wie sie sie sich erträumt haben? Oder entwickelt es sich alles zu einem großen Albtraum, aus dem es kein erwachen gibt?


Ich wartete sehnsüchtig auf den 3. Band der Trilogie von Cassia & Ky. Wie mir ging es sicherlich vielen begeisterten Fans. Nachdem ich mich anfänglich etwas schwer in das Buch hineinlesen konnte, entwickelte sich die Handlung dann rascher. Endlich konnte man nach der Spannung förmlich greifen, was mich aufatmen lies. Ally Condie hat es geschafft, was bei mir vorher keine Autorin geschafft hat. Sie hat mir einen Hauptcharakter nach 2 Bänden endlich sympathischer gemacht. Eigentlich dachte ich, Cassia wäre für mich für immer verloren, aber in „die Ankunft“ verliert sie ihre anfängliche Naivität und entwickelt sich zu einer Frau, die einfach stark und selbstsicher ist. Getrieben von den Gedanken daran, dass sie Ky vielleicht für immer verlieren kann, setzt sie alles daran das Heilmittel zu finden. Die anfängliche Cassia hätte nur über die Ungerechtigkeit gejammert, doch diese Cassia packt mit an. Das hat sie mir sehr nahe gebracht und ich konnte endlich mit ihr mitfiebern. Die anderen Charaktere wie Xander oder Ky sind wie immer sehr unterhaltsam und auch die Nebenfiguren übten eine gewisse Neugier auf mich aus. Irgendwie wollte ich auch über sie viel mehr wissen, da ihre Vergangenheit viel versprechend scheint. Natürlich kann man das in einem Buch nicht alles abdecken, was auch die Handlung ziemlich stoppen würde, die aber sehr fantasievoll aufgebaut wurde.

Bei den früheren Bänden „die Auswahl“ und „die Flucht“ konnte ich viele Handlungen der Figuren vorhersehen, was bei diesem Band absolut nicht der Fall war. Ich war richtig begeistert über diese Tatsache. Der Schreibstil von Ally Condie ist einfach unverwechselbar grandios. Sie schafft es einem mit den Gedichten in den Bann zu ziehen. Das Cover ist wie immer wunderschön gestaltet und mir gefällt die Symbolik dahinter. „Die Ankunft“ passt daher sehr genau zu seinen Vorgängern. Ich empfehle „Die Ankunft“ von Ally Condie allen Fans von Dystopien, aber auch für jemand, der sich noch nie mit diesem Thema beschäftigt hat, sind die Bücher ein Muss. Ein gutes Buch für kalte und lange Abende.

 

Samstag, 2. März 2013

Asche und Phönix von Kai Meyer


Vor einigen Tagen las ich in der Buchhandlung meines Vertrauens, dass Kai Meyer sein neues Buch „Asche und Phönix“, welches im Carlsen Verlag erschienen ist, anläßlich der Buchmesse vorstellt. Ich wurde neugierig und beschloss mir das Buch zu kaufen. Es war die richtige Entscheidung, wie ich kurz darauf vestellen durfte. Auf 464 Seiten schickt uns Meyer auf eine Reise in eine Welt voller Ruhm, Intrigen und Liebe.

Träumst du auch manchmal davon ein berühmter Filmstar zu sein? Mehr Geld zu verdienen, als du überhaupt ausgeben kannst? Doch wärst du bereit alles aufzugeben, um dieses Ziel zu erreichen?

Parker Cale ist gerade einmal 20 Jahre alt und schon einer der größten Filmstars seiner Zeit. Er hat alles was man sich wünscht: Geld, Ruhm und Familie. Eigentlich sollte er glücklich mit seinem scheinbar perfekten Leben sein. Doch wie sagt man immer so schön: Es ist nicht alles Gold was glänzt. Parker, der seinen Ruhm nicht seinem schauspielerischen Talent, sondern den Beziehung seines Vaters zu verdanken hat, will die Rolle des Phoenix Hawthorne nicht mehr spielen. Er hat genug von den ewig gleichen und schlechten Drehbüchern und den Anweisungen und der Bevormundung seines Vaters. Vor der Presse bricht er mit seiner Karriere und seinem Vater und tritt somit die Flucht nach vorne an. Was Parker jedoch nicht weis: Sein Vater hat vor langer Zeit einen Pakt geschlossen und sein Vertragspartner kann nicht menschlich genannt werden.
Parker, von dem Pakt nichts ahnend, flüchtet zurück in sein Hotelzimmer und findet Ash vor, die sich gerade an seinem Portemonnaie zu schaffen macht. Die Zimmermädchen-Ausrede ist natürlich eher unglaubwürdig und so befindet sich Ash sozusagen in die Ecke manövriert. Doch Parker ruft nicht die Polizei, sondern bietet ihr einen Deal an. Ash soll ihn, ohne von der Presse gesehen zu werden, aus dem Hotel ausschleusen. Er will endlich ein neues Leben beginnen und so muss er neben seiner Flucht auch noch eine Bleibe finden, die niemand kennt. Auch in diesem Punkt soll Ash ihm helfen. Ihr Weg führt sie nach Frankreich an die Côte d'Azur und hinein in einen teuflischen Pakt. Und auf einmal merkt Parker, dass die Verfolgung von den Paparazzi sein geringstes Problem war.




Als ich „Asche und Phönix“ von Kai Meyer zum ersten mal las, dachte ich anfangs es wäre eine ganz normale Geschichte. Doch da hatte ich mich geirrt. Das Übernatürliche in diesem Buch ist zwar nicht von Anfang an vertreten, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Die erste Begegnung von Ash und Parker ist denkbar schlecht. Wer will schon jemanden näher kennen lernen, der einen bestiehlt? Doch Parker hat nichts mehr zu verlieren. Ich finde es schön, dass Kai Meyer seine Figuren nicht auf üblicher Weise zusammen geführt hat, zum Beispiel in einer Highschool. Und auch der individuell und sehr unterschiedliche Charakter der Figuren garantiert ein wahres Lesevergnügen. Parker ist nichts anderes außer Paparazzi und Fans gewohnt und ist beinahe abhängig davon. 

Im Gegensatz dazu steht Ash, die ihren Lebensunterhalt damit verdient, Geld aus fremden Geldbörsen zu stehlen und daher eher unsichtbar scheint. Die Reise mit Ash und Parker und den Veränderungen, die sie durch machen, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Figuren sind sehr authentisch und nicht aufgesetzt. Daher fühlte ich mich mit ihnen verbunden und fieberte richtig mit. Dieser Effekt wurde aufgrund der Spannung noch verstärkt. Es viel mir sehr leicht dieses Buch innerhalb eines halben Tages durchzulesen. Neben diversen brutalen Morden, bleibt der heitere Charakter des Buches erhalten. Ich finde jedoch, dass die Altersgrenze, die mit 14 angelegt ist, etwas zu niedrig. Da manchmal doch einige Körperteile abgetrennt bzw. abgeschossen wurden, von den Tötungsarten der zahlreichen Dämonen mal abgesehen. Dass es manchmal etwas härter zuging, fand ich großartig. Auch hier unterscheidet sich „Asche und Phönix“ von den gängigen Trends. Es wurde zum Glück nichts verniedlicht. 

Das Cover des Buches erinnerte mich am Anfang an die Arkadien-Reihe und es passt perfekt zum Inhalt. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der einen spannend Abend verbringen will und nicht zu den Zartbesaiteten gehört.

Dienstag, 26. Februar 2013

Interview mit der Autorin Britta Strauss & Gewinnspielauflösung

Heute ist es soweit, hiermit geben wir die 5 Gewinner unseres Gewinnspiels bekannt. Wir danken euch für die zahlreiche Teilnahme an unserem Gewinnspiel und wir möchten uns nochmal herzlich bedanken beim Sieben Verlag und beim Drachenmond Verlag für die Breitstellung der Gewinne.

Wir danken auch der Autorin Britta Strauss, die sich die Zeit genommen hat eure Gewinner Fragen zu beantworten.

Wir bitten alle Gewinner uns eine E-Mail zu schicken mit eurer vollständigen Adresse und eurem Signatur Wunsch. Schickt einfach alles an news-buecherfans@t-online.de


 Und jetzt meldet sich Britta Strauss zu Wort:

Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für Eure rege Teilnahme an diesem Gewinnspiel. Eure Fragen waren durchweg interessant und spannend, deswegen war es nicht gerade einfach, fünf auszuwählen. Dennoch … es gibt nur fünf Bücher, und deshalb musste ich eine Auswahl treffen. Herzlichen Glückwunsch an die, die ihre Frage hier finden. Ein Sorry an alle anderen. Nächstes Mal klappt es vielleicht.


Jacqueline W.: Wenn Sie eine ihrer Figuren zum Leben erwecken könnten, welche würden Sie dann wählen?

Britta Strauss: Immer noch und wie seit Jahren lautet meine Antwort darauf: Christopher aus Meeresblau. Zwischen uns besteht eine Art Seelenverwandtschaft, die ich so nie bei einer anderen Figur empfunden habe. Ich frage mich, ob je wieder solch eine Figur zu mir kommt. Oder ob auch hier wie im realen Leben gilt: Die wahre Liebe gibt es nur einmal. Bleibt nur die Frage: Wäre Chris glücklich, wenn ich ihn in meine Welt holen würde? Besser, er bleibt im Buch. Zusammen mit seiner Maya.

Tine: Wie kamen sie darauf, einem Jungen die Rolle des Selkie auf den Leib zu schreiben? Bisher kannte ich die nur in weiblicher Form.

Britta Strauss: In den Legenden ist durchaus auch die Rede von männlichen Selkies. Angeblich seien sie zwar im Gegensatz zur Schönheit der weiblichen Selkies unglaublich hässlich, aber dafür sagenhaft stark. Nur – wenn sie so schrecklich anzusehen sind, warum erzählen die Legenden dann im nächsten Atemzug, eine Frau müsse sieben Tränen ins Meer weinen, um einen männlichen Selkie anzulocken, der ihr als phänomenaler Liebhaber eine Nacht lang zur Verfügung steht? Möglicherweise setzten damals Menschenmänner diese Hässlichkeits-Legende in die Welt, um ihre Ehefrauen daran zu hindern, sich Zwiebeln schneidend ans Meer zu setzen. Tut mir leid, liebe Männer, nach „Sturmherz“ sind sie eines Besseren belehrt ;)



Christin: Meine Frage, die mich mal so interessieren würde, haben Sie irgendwelche Vorbilder oder Idole?

Britta Strauss: Nicht direkt. Ich lasse mich von dem Einen oder dem Anderen inspirieren, beschreite aber meinen eigenen Weg. Zum Beispiel finde ich die Art von Michael Ende, in „Die unendliche Geschichte“ so unglaublich fantasievoll mit Metaphern und Sinnbildern zu spielen, sehr faszinierend. Egal wie oft man dieses Buch liest, immer wieder geht man auf eine neue Form der Entdeckungsreise. Immer wieder knüpft man andere Bezüge zur Realität. Das war schon oft meine Inspiration. Seit diesem Buch wollte ich ein Buch im Buch schreiben (das war jetzt dreimal „Buch“ in einem Satz, egal), und das erfülle ich mir mit meinem im Herbst erscheinenden Roman „Die Seele des Ozeans.“ Müsste ich an dieser Stelle also eine Person benennen, sage ich Michael Ende.

MissPQ22: Ist es schon mal passiert, dass während des Schreibens des aktuellen Buches ein plötzlicher Gedankenblitz entstand für eine andere Geschichte oder versucht man sich am aktuellen Buch zu fokussieren?

Britta Strauss: Das kommt sehr oft vor. Klar versucht man, sich auf das aktuelle Projekt zu konzentrieren, aber allzu oft scheitere ich daran. Ich habe auf meinen Speicherstick vier Köfferchen: „Manuskripte in Arbeit“, „Manuskripte in Warteschleife“, „Manuskripte für Irgendwann“ und „Verworfenes“. Zwischen diesen Köfferchen herrscht ständige Bewegung. Es reicht ein Lied, ein kleiner Sinneseindruck, ein Film – und schon fängt das Hin- und Herschieben an. Da Disziplin zu wahren, ist verdammt schwer, denn meine Muse ist launisch. Und weil es so lange dauert, bis eine Geschichte fertig geschrieben ist, hat diese Muse jede Menge Zeit, fremdzumusen.

Janina Weggenmann: Sehen Sie sich selbst in einer der Figuren Ihres Buches wieder? In bestimmten Situationen oder Handlungen?

Britta Strauss: Ich würde sagen, dass jede Figur ein Stückchen von mir selbst enthält. In manche schreibe ich ziemlich viel von mir selbst rein (z. B. Christopher aus „Meeresblau“ oder Sara aus „Nocona“), andere erhalten nur eine kleine Facette, die sie an meiner Statt ausleben dürfen. Denn genau das tue ich durch das Schreiben: Mich ausleben. Meine guten und meine schlechten Seiten. Meine Schwächen und meine Stärken. Ich schreibe selbst in die Bösewichter ein Stück von mir hinein, und meistens – muss ich gestehen – bereitet es mir eine verdrehte Art von Freude, alle Moral wegzuwerfen und mal so richtig konsequent die Garstigkeit rauszulassen. Ich stecke zum Beispiel in Kampf- und Schlachtenszenen so richtig drin, als spräche ich aus eigener Erfahrung. Oder in allen Unterwasserszenen, mit deren Formulierung ich einen tiefen Wunschtraum erfülle. Mir geht es wie den meisten Autoren – ich lebe mich durch meine Figuren aus. In allen nur erdenklichen Hinsichten. Ich erfülle mir Träume, reiße Grenzen ein. Tue, was ich will.


Montag, 18. Februar 2013

Gewinnspiel mit der Autorin Britta Strauss


Auch im Jahr 2013 möchten wir euch wieder mit vielen ganz besonderen Gewinnspielen überraschen. Das Erste startet heute und wird sich ganz der Autorin Britta Strauss widmen.

Ihr wollt bei einem Interview dabei sein, in dem es eure Frage ist, die gestellt wird?
Dann haben wir etwas Besonderes für euch!

Autorin Britta Strauss
Denn bei unserem Gewinnspiel mit der Autorin Britta Strauss geht es genau darum:

Denkt euch eine Frage zur ihr persönlich oder zu ihren Büchern aus und mit etwas Glück ist es eure Frage, die gewinnt.

Natürlich sollt ihr für eure Mühe belohnt werden. Wir Verlosen 3 Exemplare von "Nocona" und 2 von "Sturmherz".

Alle Bücher werden mit einer persöhnlichen Widmung und signiert zu euch geschickt.


Schreibt einfach unter diesem Post euren Buchwunsch, euren Namen und eure Frage an die Autorin Britta Strauss auf.

Zusammen mit der Autorin werden wir die 5 besten Fragen und damit die Gewinner aussuchen. Anschließend wird Frau Strauss alle Fragen in einem Interview beantworten.

Das Gewinnspiel startet heute am 18.2. und endet am Samstag den 23.02.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück und möchten uns herzlich beim Sieben Verlag und beim Drachenmond Verlag für die Breitstellung der Gewinne bedanken.


Montag, 11. Februar 2013

Hüter der Worte von Diana Menschig


Das Taschenbuch „Hüter der Worte“ von Diana Menschig ist am 01. Oktober 2012 im Knaur Verlag erschienen und hat 544 Seiten. Durch eine Leserunde bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und ich bin im Nachhinein froh darüber, dass mich diese neugierig gemacht hat, da ich sonst ein tolles Lesevergnügen verpasst hätte.

Tom Schäfer ist ein junger Autor, der Fantasy-Bücher schreibt und mit seinem ersten Roman einen großen Erfolg hatte. Sein Held Laryon, der in Willerin lebt, hat für Begeisterung gesorgt. Natürlich wollen jetzt seine Verleger, dass er eine Fortsetzung schreibt, doch daran hindert in eine Schreibblockade, die er nicht überwinden kann. Doch die Lösung für sein Problem scheint nah zu sein, als er die Germanistikstudentin Melanie kennen lernt. Sie schäumt geradezu über vor Ideen für seinen Roman, doch plötzlich verschwimmen Fantasie und Wirklichkeit und Tom findet sich in Willerin seinem Protagonisten Laryon gegenüber. Schnell wird Tom klar, dass dieser ihm zu neuen Geschichten verhelfen kann. Doch Laryon ist von seinem Auftauchen alles andere als begeistert, denn er hat gerade ganz andere Probleme: Seine Welt wird von einer dunklen Gefahr bedroht, und auch Mellie ist Teil dieser Parallelwelt. Wird es den Protagonisten gelingen Willerin zu retten? Und was hat der mysteriöse Kary mit all dem zu tun? Bekommt Tom seine Geschichte und findet er zurück in die Wirklichkeit?

Ich war von "Hüter der Worte" einfach nur begeistert. Ich habe schon lange keinen so guten Fantasy-Roman wie diesen hier gelesen. Der Schreibstil der Autorin ist richtig spannend und man fiebert von Seite zu Seite mit wie es mit Tom und Laryon weitergeht. Die Atmosphäre des Ganzen wird dadurch aufgebaut, dass die Erzählperspektiven sich immer wieder abwechseln. Das Geschehen setzt sich immer mehr aus einzelnen Bruchstücken zusammen, denn keiner der Charaktere hat den vollen Wissensstand. Diese Zusammenführung der Einzelteile führt zum Ende hin auf eine Auflösung zu. Erst dort setzt sich das Puzzle zusammen und die Wissenslücken schließen sich. Die Charaktere sind mir alle sympathisch gewesen, wobei es bei Tom eine Weile gebraucht hat, bis ich ihn auch sympathisch fand – und zwar bis Mellie aufgetaucht ist.

Das Cover des Buches ist eine Augenweide, denn man sieht dort ein aufgeschlagenes Buch mit einem Lichtstrahl – perfekt für eine Buch-in-Buch-Story. Mit dem Cover verbinde ich, wie Tom nach Willerin reist, da er ja quasi in seine Buchwelt zu Laryon reist. Und ich finde, dass das Cover irgendwie genau dazu passt.

Das Buch an sich ist abgeschlossen. Ich freue mich schon auf ein weiteres Buch der Autorin, da ich dieses Buch hier schon richtig klasse war. Ich kann das Buch uneingeschränkt denen empfehlen, die gerne eine Buch-in-Buch-Geschichte wie zum Beispiel „Die unendliche Geschichte“ gelesen haben bzw. auch gerne normale Fantasy-Bücher lesen.