Samstag, 19. Juli 2014

Jake Djones und die Arena des Todes von Damian Dibben


Nachdem mich der erste Band um Jake Djones ("Jake Djones und die Hüter der Zeit") bereits in seinen Bann gezogen hatte, war es natürlich keine Frage, dass ich auch das zweite Buch lesen wollte. Vor kurzem durfte ich es dann endlich in den Händen halten! „Jake Djones – In der Arena des Todes“ ist am 14. Oktober 2013 im Penhaligon-Verlag erschienen und umfasst, wie sein Vorgänger, 352 Seiten. Ich danke dem Verlag herzlich, für das Rezensionsexemplar.
In seinem zweiten Abenteuer verschlägt es Jake und seine neuen Freunde Charlie und Nathan zuerst ins eiskalte Schweden des 18. Jahrhunderts, wo sie eine dringend benötigte Lieferung Atomium abholen sollen. Doch der Auftrag geht gründlich schief und die jungen Geschichtshüter müssen mit leeren Händen zum Mont Saint Michel heimkehren.

Mitten in die trübe Stimmung, die dort daraufhin herrscht, kommt in der folgenden Nacht ein kleiner Lichtblick: eine Meslith-Nachricht der verschollenen Topaz aus dem antiken römischen Reich mit einer verschlüsselten Botschaft. Sofort wird ein Team losgeschickt, um Topaz zu retten, aber auch um die Familie Zeldt daran zu hindern deren perfiden Plan auszuführen. Die Wahl fällt auf Nathan, Charlie und Jupitus Cole. Jake muss zu seiner großen Enttäuschung auf dem Mont Saint Michel bleiben, er ist noch nicht gut genug ausgebildet, findet Cole. Also fahren die drei ohne ihn. Doch kaum dort angekommen, werden sie in einen Kampf verwickelt und sind nach der Zerstörung ihres Schiffes erst einmal gestrandet. Eine weitere Mannschaft muss die äußerst beschwerliche Reise auf sich nehmen und diesmal ist Jakes Zeit gekommen. Denn nur Wächter in bester, körperlicher Verfassung können diese zeitliche Distanz überbrücken. Nach den notwendigen Tests steht fest, nur noch Jake und seine Tante Rose kommen dafür in Frage. Und so stechen sie kurz darauf in entsprechender Verkleidung in See und machen sich auf ins antike römische Reich. Wird es Jake und Rose gelingen, ihre drei Gefährten zu retten und die wahnsinnige Familie Zeldt aufzuhalten?

Damian Dibbens Schreibstil hat es mir wieder sehr einfach gemacht, dieses Buch nahezu zu verschlingen. Er schafft es, die Charaktere und die Umgebung so wunderbar zu beschreiben, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann und das antike Rom nahezu vor seinem inneren Auge sieht. Die Charaktere machen in ihrem zweiten Abenteuer bereits eine gewisse Veränderung durch. Topaz beispielsweise scheint aufgrund dessen, was sie inzwischen alles erlebt hat, deutlich erwachsener und ernster. Und auch Jake kommt teilweise reifer rüber, auch wenn ich ihn mehr als einmal arg hätte schütteln können weil er mal wieder so kopflos handelt und so nicht nur sich selbst, sondern auch die Geschichtshüter in Gefahr bringt. Nathan und Charlie haben sich nicht so sehr verändert, aber das hat mich persönlich nicht gestört. Die beiden haben sich bereits im ersten Band in mein Herz geschlichen und ich mag sie ganz genauso wie sie sind. Dennoch würde ich gerne in den Folgebänden noch etwas mehr über die Vergangenheit von Jakes Freunden erfahren.

Das Cover ist sehr hübsch und passend gestaltet. Zwar passt es vom Stil her nicht wirklich zum ersten Buch, aber diesmal gefällt es mir persönlich besser. Es zeigt die vier jungen Geschichtshüter vor einer römischen Arena.

„Jake Djones – In der Arena des Todes“ ist eine wunderbare Fortsetzung der Reihe um die Geschichtshüter. Damien Dibben schafft es problemlos das Niveau des Vorgängers zu halten und lässt einen nun mit Spannung auf den dritten Teil warten, der im frühen China spielen wird.
 

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