Dienstag, 4. Januar 2011

Wer zuerst kommt, küsst zuerst von Susan Mallery


Mit "Wer zuerst kommt, küsst zuerst" macht Susan Mallery einen großartigen Auftakt zu einer tollen Buchreihe, die sich um das Leben der Titan - Schwestern dreht. Bereits im November 2010 kam der erste Band im Mira - Verlag heraus. Und mit dieser Rezension möchte ich mich bei selbigem Verlag für das Buch bedanken.


Lexi Titan hat zwei Halbschwestern und einen stinkreichen Vater. Doch ihr Leben ist nicht das einer verwöhnten reichen Tochter, sondern das eines einsamen Mädchens. Sie erarbeitet sich alles allein, nur um ihren Vater eine gute Vorzeigetochter zu sein um vielleicht eines Tages von ihm beachtet und vielleicht sogar geliebt zu werden. Als sie ein Darlehen angeboten bekommt, denkt sie nicht an die Konsequenzen, denn das Darlehen ist an nur wenigen Bedingungen geknüpft.

Doch eines Tages will der anonyme Investor sein Geld zurück und 2 Millionen Dollar innerhalb von ein paar Wochen aufzutreiben, ist für Lexi nicht gerade einfach. Auch zu ihrem Vater oder ihrer einen Schwester möchte sie nicht gehen, um ihr aus der Krise zu helfen. Bei einer Party von ihrer Schwester trifft sie Cruz wieder. Sie hatten sich schon vor 10 Jahren kennen gelernt. Damals hatte Lexi ihre erste Nacht mit Cruz verbracht und ihre Jungfräulichkeit an ihn verloren und ihn seitdem nicht mehr vergessen können. Und auch Cruz ist froh, Lexi wieder zu treffen. Die beiden unterhalten sich und Cruze macht Lexi ein unmoralisches Angebot. Er wird ihr das Geld geben, wenn sie sich offiziell mit ihm verlobt und zu ihm zieht und ebenso das Bett mit ihm teilt, aber nach 6 Monaten werden sie sich trennen und nie wieder voneinander hören. Im Gegenzug soll Lexi ihm alle bedeutenden Männer und Frauen in der Obersicht und aus dem Senat vorstellen. Lexi nimmt das Angebot an, ohne zu ahnen welches Gefühlchaos darauf folgen wird. Doch zuerst steht ihr bevor ihrem Vater ihre Verlobung so zu verkaufen, dass er nichts mitbekommt und zu hoffen, dass er mit dem "Mann ihrer Träume" einverstanden ist. Sehr zum Verdruss von Lexi hat ihr Vater gar nichts gegen diese Verbindung, er gesteht ihr zwar ein, dass er Cruz überprüfen wird, ob er sich seine Tochter auch leisten kann, aber den Rest müsste sie mit sich vereinbaren. Auch ihren Schwestern zu offenbaren, warum sie von jetzt auf gleich mit einem wildfremden verlobt ist, wird für sie nicht einfach, den keiner kennt sie besser die beiden. Doch die Gefühle die mehr und mehr, von Tag zu Tag, für Cruz zunehmen, bereiten Lexi ein viel größeres Problem ...

Als ich den Roman in den Händen hatte, dachte ich "Oh, das wird bestimmt kitschig", aber ich habe mich getäuscht. Susan Mallery ist nicht nur kitschig romantisch, sondern schreibt dazu auch noch sehr spannend. Die Story die aus der Sicht von Lexi und Cruz beschrieben wird, ist sehr turbulent geschrieben. Aber Susan Mallery schreibt auch sehr sexy und bestimmte Szenen zwischen Lexi und Cruz werden sehr bildhaft dargestellt, welches man für diese Sorte Roman nicht erwartet hätte. Auch die "Beziehung" zu Lexis Vater wird sehr gut beschrieben und man wünscht sich regelrecht ihren Vater wachzurütteln, um ihm zu zeigen was für super Mädchen er da gezeugt und großgezogen hat, doch leider wird wohl nie jemand Lexis Vater ins Gewissen reden können. Als die Schwestern und ihr Vater von den Intrigen, einer unbekannten Person heimgesucht werden, kommt eine regelrechte Spannung ins Buch und man versucht mit Lexi und ihrem Schwestern heraus zu finden, wer so einen Hass auf ihre Familie zu haben scheint, um sie alle zu ruinieren. Jedes Kapitel dieses Buches ist so spannend beschrieben und so romantisch, dass man dieses Buch in dieser kalten Jahreszeit nur genießen kann. Ich glaub ich bin durch diesen Roman „Susan-Mallery-süchtig“ geworden und freue mich jetzt schon auf die Fortsetzungen.

„Reden ist Silber, küssen ist Gold“ wird bereits im Februar 2011 erscheinen und wird sich um die Mittlere der drei Schwestern drehen. Auch "Frisch geküsst, ist halb gewonnen" wird schon im April 2011 erscheinen in dem es um die jüngste der Schwestern geht.

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