Montag, 9. Mai 2011

Die Herren der Unterwelt - Schwarze Lust von Gena Showalter

"Die Herren der Unterwelt - Schwarze Lust" ist genau wie alle anderen Bände aus dieser Reihe im MIRA-Taschenbuchverlag erschienen und mit seinen 457 Seiten wieder ein voller Genuss für den Leser. Das Cover ist natürlich wieder mit dem schicken Schmetterling und einem sexy Männeroberkörper verziert.
In diesem 3. Band wird die Geschichte von Reyes, der den Dämon des Schmerzes beherbergt, und Danika erzählt. Aeron hatte im ersten Teil von den Titanen den Auftrag erhalten, vier unschuldige Frauen zu töten. Tut er es nicht freiwillig, wird er durch den Fluch, der auf dieser Aufgabe liegt, so blutrünstig werden, dass er an nichts anderes mehr denken kann, als diesen Auftrag auszuführen. Danika ist eine der vier Frauen, die auf Aerons Liste stehen, die anderen sind Ihre Mutter, ihre Großmutter und ihre Schwester.
 
Das erste Mal treffen sich Danika und Reyes auf der Burg der Herren der Unterwelt. Zu der Zeit wird Danika als Gefangene festgehalten, um Aeron an der Ausführung seines Auftrages noch zu hindern. Die Frauen können von der Burg fliehen und gehen getrennte Wege, um sich besser vor Aeron und den Herren der Unterwelt verstecken zu können. Reyes ist vom ersten Augenblick an von Danika verzaubert. Auch nach ihrem Verschwinden kann er sie nicht vergessen, aber auch sie kann Reyes nicht vergessen, obwohl ihr nicht wirklich klar ist warum. Reyes will sich ihr nicht nähern, obwohl auch sein Dämon verrückt spielt ohne sie. Er befürchtet ihr wehzutun durch seinen Dämon, da alle anderen Frauen vor Danika gewalttätig wurden, weil er sie beim Sex zur Gewalt gezwungen hatte, da er nur so Lust empfinden konnte.

Als Danika jedoch in Schwierigkeiten mit den Jägern gerät, marschieren die Herren der Unterwelt vereint auf, um Danika rauszuboxen, außer Aeron, den Reyes in Sicherheitsverwahrung gebracht hat, um Danika zu schützen. Reyes bringt sie auf die Burg, damit sie sich erholen kann und beide verlieben sich jeden Tag ein Stück mehr. Natürlich kommt es auch hier wieder zu Turbulenzen, denn Danika wurde als Lockvogel rekrutiert.
Kronus kommt hier in diesem Teil wieder vor, und natürlich geht es um das 2. Artefakt, welches sowohl die Krieger und die Jäger als auch Kronus besitzen wollen, und Danika ist der Schlüssel zu allem. Paris, der Besitzer des Dämons der Promiskuität, kommt mit dem Verlust von Sienna nur schwer zurecht, da er sich ständig fragt, ob sie wohl die Einzige für Ihn war, denn nur bei ihr hatte er das Gefühl noch einmal mit ihr ins Bett gehen zu wollen. Er ruft nach Kronus, doch der stellt ihn vor eine unmögliche Wahl. Sein Freund oder Sienna! Ein weiterer Dämon wird enttarnt durch die Herren der Unterwelt. Dieser wird in Zukunft noch eine entscheidende Rolle spielen. Es handelt sich dabei um Galen, der vom Dämon der Hoffnung besessen ist.

Wir dürfen gespannt sein. Die vielen neuen Charaktere, die in diesem Teil einfließen, lassen auf mehr Teile hoffen als die, die derzeit angedacht sind. Es wäre einfach schön eine vergleichbare Reihe wie Black Dagger zu haben, auch wenn keine Vampire im Mittelpunkt der Handlung stehen. Eigentlich sollte statt Besteller “Achtung Suchtgefahr“ auf dem Cover stehen. Am Anfang fand ich das Cover des 1. Buches dieser Reihe einfach nur Interessant. Aber welches Mädchen wird nicht bei einem sexy Männeroberkörper schwach? Nun ist ja ein Bucheinband nicht alles. Das schönste Cover hilft nichts, wenn die Story nicht rüberkommt. Hier bei den Herren der Unterwelt stimmt alles. Gena Showalter hat ein Händchen dafür, die richtige Dosis Witz, Erotik, Romantik und Abenteuer einfließen zulassen. Auch die Büchse der Pandora und die sagenumwobenen Artefakte üben einen gewissen Reiz aus. Eins steht für mich jetzt schon fest, Teil 4 muss ich mir so schnell wie möglich holen, denn wo bei dem ersten Band die Geschichte lang-hin-plätschert (zumindest jetzt im Vergleich zu den anderen Teilen), um den Leser in die Welt einzuführen, so geht jetzt die Post so richtig ab. Ich bin gespannt, ob Paris seine Sienna vielleicht doch noch wiederbekommt oder Torin, der niemanden anfassen kann, ohne eine Seuche auszulösen, vielleicht doch noch eine Frau abbekommt.

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