Montag, 27. August 2012

Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel von Nina Blazon

Heute, am 27.August 2012, ist es soweit und der cbj-Verlag bringt das neuste Werk der Erfolgsautorin Nina Blazon heraus. Mit “Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel” geht der Leser zusammen mit den Protagonisten Kristina, Jan, Luca und der kleinen Pippa auf eine spannende, 378 Seiten umfassende Reise nach Venedig.
Weihnachten sollte eigentlich ein Fest der Freude sein, doch für die Geschwister Kristina und Jan endet es in einer spannenden Reise durch die dunklen Gassen und über unzählige Brücken Venedigs. Kristinas Urgroßmutter, von allen Nonna genannt, missfällt es, dass ihre Enkelin Sara, ihre Nichte und den kleinen Neffen in das alte Hotel mitgebracht hat. Als Kristina am Fenster eine kleine, ausgemergelte Gestalt entdeckt, ist ihre Nonna wütend und rennt eilends von Raum zu Raum. Im Gästezimmer der Kinder steht das Fenster speerangelweit offen und alle Gegenstände sind zerwühlt und durcheinander geworfen.

Kristina geht dem komischen Geschöpf am Fenster nach und sucht nach dessen Versteckt. An der Tür zum ehemaligen dreizehnten Gästezimmer endet der Weg. Auf ihrer Suche lernt sie die Geschwister Luca und Pippa Pezzi kennen. Die beiden scheinen, im ersten Augenblick, nicht erfreut zu sein Kristina und Jan kennen zu lernen, was an der ewigen Fehde zwischen den Familien zu liegen scheint.

“Er spürt es genau: Das war SIE, auf die er Hunderte von Jahren ungeduldig gewartet hatte und deren Ankunft ihn nun aus seinem Schlaf erweckt hatte …”

Als dann Sara von einer dunklen Macht aus den finsteren Kanälen angezogen wird, gehen die Freunde mit ihren Nachforschungen immer weiter in die Vergangenheit. Viele Gefahren und spannende Begegnungen gilt es zu bestehen, um den alten Palazzo zu retten, Sara vor “dem Dunklen” zu bewahren und einen Fluch für ewig zu besiegen…

Es ist eine schöne Erfahrung ein neues Buch einer so bekannten Autorin lesen zu dürfen, noch dazu wenn es so fesselnd ist. “Laqua” war für mich Fantasie, gepaart mit historischen Einblicken in die venezianische Welt, rund um die Protagonisten. Für mich sind es vier wichtige Figuren, zum einen die aufgeweckte Kristina, dann ihr Bruder Jan, der schüchterne Luca und die frech Pippa, alles dreht sich zwar um Kristina, denn aus ihrer Sicht erfährt der Leser die Geschichte, aber ohne die anderen drei wäre die Geschichte nicht so lebendig. Auch ihre Nonna, ihre Tante Sara und der unheimliche “Dunkle”, spielen ihre Rollen immer im Einklang der jeweiligen Situation.

Die Suche in Venedig, das Beschützen ihrer geliebten Tante und die Lösung des Jahrhunderte alten Fluches machen diesen Roman so fließend und leicht zu lesen, dass man ihn nie wieder aus der Hand legen möchte. Auch die Gestaltung der Personen, in ihrer Handlung und Charakterzügen, machen es dem Leser sehr leicht in die Geschichte einzutauchen und sich in der Umgebung zurecht zu finden. Nina Blazon hat schon viele Bücher in ihrem jungen Leben geschrieben, mit “Laqua” wurde ich nun gänzlich überzeugt, denn mit jeder gelesenen Seite fesselte mich ihr Schreibstil immer mehr an ihr neustes Werk. Auch dem Verlag sei ein Lob zugesprochen, nicht nur für die nette Bereitstellung des Leseexemplares, sondern auch für die düstere und äußerst passende Covergestaltung. Im Mittelpunkt wurde die berühmteste Brücke Venedigs gesetzt, die Rialtobrücke, so düster und anmutig wie das Original über den Canal Grande. Ebenso findet man zwei Personen, welche in die Mitte der Brücke als Schatten dargestellt werden, sowie einem Bugbeschlag einer Gondel und eine Darstellung des schlangenähnlichen Drachens, welcher sich durch das Wasser schlängelt.

Ich hoffe sehr, dass auch ihr euch in “Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel” verlieren werdet und wünsche euch ein spannendes, düsteres und sehr geschichtsträchtiges Leseerlebnis.

Kommentare:

  1. Kann deine Meinung nur unterstreichen! Ich fand es einfach genial!
    Lest es, Leute!

    glg
    Steffi

    AntwortenLöschen
  2. Das hört sich ja wirklich traumhaft an, das kommt auf jeden Fall auf meine Wunschliste. Danke für die tolle Rezi.

    AntwortenLöschen