Dienstag, 8. März 2011

Kaylin und das Reich des Schattens von Michelle Sagara


Dieses Rezensionsexemplar durfte ich mir wieder im Mira Taschenbuch Verlag aussuchen, wofür ich sehr dankbar bin. Erschienen ist das Taschenbuch schon im Mai 2010 und mit 480 Seiten genau das Richtige für Fans von Fantasiewesen.


Kaylin Neya war 13 als sie aus den Kolonien zu den Falkenlords gelangte. Denn ihr Reich wird von drei Anführern geleitet, den Falken, den Wölfen und den Schwertern. Die Kolonien aus denen Kaylin stammt, sind die ärmste Gegend im gesamten Land, und diese zu Überleben können nicht viele Kinder von sich behaupten. Jetzt, einige Jahre nach ihrer Aufnahme bei den Falken, passieren dieselben Morde an Kindern, wie zu ihrer Zeit in den Kolonien. Sie wird wieder dort hin geschickt, zusammen mit Severn, einem Jungen, den sie aus den Kolonien kennt, und mit Tiamaris, einem Drachen, der in der Gestalt eines Menschen erscheint.

Kaylin hatte seit den ersten Morden merkwürdige Symbole auf ihren Armen entdeckt, und diese verändern sich nun, seit der erste Tote entdeckt wurde. Dem Zusammenhang zwischen den Toten und ihren Symbolen versucht sie nun auf die Spur zu kommen. Allein das Cover reizt einen, dieses Buch zu lesen, eine Vollmondnacht mit Fledermäusen und eine Burg, sowie eine geheimnisvolle Frau sind auf diesen Buchcover abgebildet.

Leider ist das alles, was gut ist an dem Buch. Ich war zu tiefst enttäuscht von diesem Buch, nicht nur dass die Story sehr verworren daher kommt, auch die Spannungen in dem Buch sind wie ein Meer bei Sturm und gehen auf und ab in rasender Schnelle, dass es einem einfach zu langatmig wird.

Auch kommen zu viele Begriffe auf einmal vor, z.B. Barrani, es ist eine Rasse und gleichzeitig deren Sprache. Dann auch Gepflogenheiten am Hofe der Falken, und viele Gestalten werden übererzählt, dass die Erzählung mit jedem Mal kippt. Ebenso fehlt ein Glossar, das alle Rassen der Wesen erklärt und ebenso die gesamten Nebenrollen darstellt, um einmal nachzuschlagen. Auch eine Karte wäre gut gewesen, um sich zu orientieren. Es werden einfach zu viele Rätsel offengelassen und zu viel Neues erfunden und Dinge scheinbar nicht zu Ende geführt, dass es schade ist um die Grundidee, die Autorin Michelle Sagara gestellt hat.

So reizt es mich nun auch nicht, den zweiten Band „Kaylin und das Geheimnis des Turmes“ zu lesen, denn meine Angst besteht darin, wieder von der gleichen langatmigen Erzählung überrollt zu werden. Ich werde das Buch auf jeden Fall weitergeben an gute Freunde, um mir deren Meinung einzuholen und diese dann im Forum zu verfassen, denn es kann ja sehr gut sein, dass ich eine falsche Auffassung des Buchinhaltes habe.

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